Die Neurographik ist eine noch sehr junge Methode, um persönliche Erlebnisse und Erfahrungen graphisch zu verarbeiten. Entwickelt wird die Methode seit 2014 durch den russischen Psychologen Pavel Piskarev.

Wir haben nun erstmal eigene Neurographiken gezeichnet…

Die Neurographik ist eine kreative Transformationsmethode, die uns hilft, unter professioneller Anleitung mit Hilfe des #Basisalgorithmus emotional belastende Situationen auf Papier zu bringen und sich mit diesen Erlebnissen zeichnerisch auseinanderzusetzen. „Einfach bei sich aufräumen, sich Energie aus Konflikten zurückholen und diese freigewordene Energie in die Zukunft investieren.“

Grundformen der Neurographik

Man startet mit neurographischen Linien, die unberechenbar aus dem Stift fließen. Anschließend werden Linienkreuzungen durch ein Abrunden der harten Ecken harmonisiert. In einem dritten Schritt verändern wir die Linien zu passenden Figuren (Kreise, Dreiecke, Vierecke). Anschließend kommen die Farben zum Einsatz, um den Fokus und die Perspektive auf das Bild zu verändern. In einem letzten Schritt heben wir die Energielinien und Fokuselemente durch eine deutliche Sichtbarmachung (z. B. dickere Striche) hervor.

Das Ergebnis unserer Neurographik verschriftlichen wir abschließend auf der Rückseite des Bildes. Denn jede Zeichnung hat ein persönliches Ergebnis.

Eine genauere Anleitung zu den Grundformen findet ihr in unserem [lernotalk] mit Heike Jänicke.

Unsere ersten eigenen Neurographiken

Gemeinsam mit Heike Jänicke wagten wir uns an unsere ersten Neurographiken. Zum Motto „Zeichnen für die Welt“ verwandelten wir eine Weltkarte anhand dieser visuellen Coachingmethode mit Papier und Stift in eine persönliche Neurographik.

O-Ton Simone: „Obwohl ich gedacht habe, ich kann nicht Zeichnen, ist meine erste Neurographik entstanden. Nach ein paar Minuten vergisst man die Zeit, kommt zur Ruhe und bearbeitet, wie in diesem Beispiel Konflikte auf der Welt.“

Neurografik
Neurografik

„Meine Entladungen/Konflikte befanden sich in Nordkanada (= Auftauen des Permafrostbodens) und auf den Galapagos-Inseln (= Naturreservat, das besser geschützt werden müsste). Jetzt sind diese Konflikte durch zahlreiche Kreise harmonisiert worden.“

O-Ton Simon: „Mit der Neurographik schaffte ich es, alle äußeren Störgeräusche nicht mehr bewusst wahrzunehmen. So konnte ich mich komplett auf mich und meine Gedanken fokussieren und gelangte durch das Zeichnen in einen Flow-Zustand.“

Nochmals vielen Dank an Heike Jänicke für die ersten Einblicke in die Neurographik. Weitere Informationen zum Algorithmus gibt es auch im Basiskurs.